Matcha-Cafés in Madrid: Was dich erwartet
Matcha gehört inzwischen in einem großen Teil der Madrider Cafészene zum festen Angebot. Die Verfügbarkeit ist rasant gestiegen – doch hinter „Matcha Latte auf der Karte“ verbergen sich sehr unterschiedliche Erlebnisse.
Die zwei Arten von Matcha-Cafés
Die erste Art: ein Specialty-Coffee-Café, das an Matcha denselben Qualitätsanspruch stellt wie an seinen Espresso. Das Personal kennt die Herkunft des Matcha, bereitet ihn richtig zu – zuerst in Wasser aufgelöst, dann Milch dazu – und verwendet gutes Pulver. Das Ergebnis ist ein leuchtend grüner Latte, der nach echtem Matcha schmeckt.
Die zweite Art: ein Café, das Matcha auf die Karte genommen hat, weil er im Trend liegt, und dafür eine vorgesüßte Mischung oder einen Sirup verwendet. Das Ergebnis ist ein mattgrünes Getränk, das vor allem nach Zucker schmeckt.
Wie du es schon vor der Bestellung erkennst
Frag, woher der Matcha stammt. Wer dir eine konkrete Antwort gibt – Produzent, Region, Qualitätsstufe –, arbeitet an einem Ort, dem Qualität wichtig ist. Achte auf die Farbe der Getränke, die gerade zubereitet werden: Echte Matcha Lattes sind leuchtend grün. Fertigmischungen ergeben ein stumpferes, weniger sattes Grün.
Wo die besseren Adressen meist zu finden sind
In Malasaña und Chueca gibt es die höchste Dichte an qualitätsorientierten Cafés in Madrid. Japanische Restaurants und Cafés mit japanischem Konzept in der ganzen Stadt sind eine weitere verlässliche Kategorie – sie wählen ihren Matcha meist sorgfältiger aus, weil ihre Gäste den Unterschied eher bemerken.
Was du bestellen solltest
Bestelle einen Matcha Latte zunächst ohne Zucker und probiere, bevor du süßt. Schau nach Möglichkeit bei der Zubereitung zu – wenn der Matcha erst in heißem Wasser aufgelöst und dann die Milch dazugegeben wird, verrät dir das viel über die Arbeitsweise.